Aktualisiert:  06.08.2011
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Anmerkung: Dieser Artikel ist aus der FC-Serie des Kölner Express

Ball-Genie und Gentleman
Jupp Röhrig - "Ein Spieler der internationalen Extraklasse"


Das ist Jupp Röhrig

Jupp Röhrig (links) mit EXPRESS- Mitarbeiter Jupp Müller.

Geboren am 28. 2. 1925. Kam von Germania Zündorf 1950 zum 1. FC Köln. 241 Oberligaspiele bis 1960 (35 Tore). Halblinker. Zwölf Länderspiele. Nach seiner Karriere Inhaber eines Tabakwarengeschäfts mit Kartenvorverkauf und Lotto-Annahmestelle sowie Amateur- und Jugendtrainer (Deutscher Meister 1971) beim FC. Lebt heute als Pensionär in Köln-Porz.

 Ein Virtuose am Ball, ein Stratege, dazu noch ein Team-Worker, das Gegenteil eines Egoisten. Was für eine Kombination! Das Profil eines großen Fußballers.

Jupp Röhrig. "Ein Spieler der internationalen Extraklasse", sagt Hans Schäfer, Weltmeister von 1954, über ihn. 80 Prozent seiner Tore für den 1. FC Köln habe er den Ideen seines sportlichen "Zwillingsbruders" zu verdanken. Schäfer: "Ohne Jupp Röhrig wäre ich nie das geworden, was ich später war."

Diesem Mann gehört die historische Ehre, als erster Nationalspieler des jungen 1. FC Köln in die Bücher einzugehen. Bundestrainer Sepp Herberger berief ihn zur Nachkriegspremiere 1950 nach Stuttgart, wo Deutschland die Schweiz mit 1:0 besiegte.

Ein kurioses Debut. Erst zwei Minuten vor Schluß kam der Kölner für Karl Barufka auf den Platz, nicht einmal berührte er den Ball. Irgendwie symptomatisch für Röhrigs Länderspiel-Karriere. Warum sind für einen derartig begnadeten Fußballer nur zwölf Länderspiele verzeichnet?

Es ist der Fluch des Trikots mit der Nr. 10, das die allergrößten dieses Sports trugen. Der in Zündorf geborene und großgewordene "Rastelli" hatte in seiner Ära Fritz Walter vor sich. Der Kaiserslauterer war eben auch ein begnadeter Spiel-Dirigent. Er allerdings genoß etwas, was dem FC-Regisseur fehlte: das absolute Vertrauen von Herberger.

 

Zeittafel 1953 - 1958

11. April 1954: Erstmals wird der 1. FC Köln Westdeutscher Meister durch ein 2:1 über SV Sodingen. Siegtor: Hans Schäfer. Bei den Spielen um die Deutsche Meisterschaft scheitert die Elf am 1. FC Kaiserslautern .

17. April 1954: Das Pokal-Finale wird mit 0:1 nach Verlängerung gegen Stuttgart verloren. Herbert Dörner vergibt einen Elfmeter.

4. Juli 1954: Deutschland wird mit Hans Schäfer Weltmeister (3:2 über Ungarn). Mit Paul Mebus steht ein zweiter Kölner im Aufgebot.

1955: Hennes Weisweiler wird Trainer.

1958: Zweiter der Oberliga West. In den Gruppenspielen um die Deutsche Meisterschaft scheidet Köln aus.

1958: Hennes Weisweiler wechselt zu Viktoria Köln

Zudem verfolgte ein weiteres Problem den Kölner durch die Laufbahn: seine sensiblen Muskeln. Zweimal mußte Röhrig Muskelrisse auskurieren, einmal flickte Dr. Tusch, der einstige Chefarzt der Frechener Klinik, eine entzweigesprungene Achillessehne. Wegen einer seiner vielen Blessuren fehlte "der Jupp" im Aufgebot für die Weltmeisterschaft 1954.

Wie Röhrig zum 1. FC Köln kam: eine Story für sich. Nach Heimkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft in Frankreich kickte er zunächst bei seinem Heimatverein Germania Zündorf. Dann stand an einem Frühlingstag des Jahres 1950 plötzlich ein gewisser Jupp Schmitz vor der Tür. Das von dem FC-Abgesandten vorgelegte Lockvögelchen konnte und wollte der gelernte Kaufmann Röhrig - in jenen Tagen nicht gerade üppig entlohnter Angestellter bei der Bezirks-Polizeibehörde in Godesberg - nicht ausschlagen. FC-"Boß" Franz Kremer leistete mit einem Darlehen von 2000 Mark Schützenhilfe bei der Einrichtung eines Tabakladens auf der Luxemburger Straße.

Als der Deutsche Fußballbund davon erfuhr, forderte er von dem verdutzten Spieler kategorisch, das Geld so rasch wie möglich dem 1. FC zurückzugeben; denn: Das Lohn-Limit für die Kick-Athleten lag bei bescheidenen 320 DM.

Nicht nur sein außergewöhnliches Talent machte den Halblinken zu einem besonderen Typ. Röhrig ("Ich hatte immer eine Aversion gegen Besoffene") war Fußballer und Gentleman, Fair Play seine Maxime. Nie wurde er des Feldes verwiesen. Rauhbeinigkeit war ihm fremd. Er suchte die Wege zum Erfolg mit Köpfchen.

Nicht alle seine Trainer wußten damit umzugehen. Von einem immerhin schwärmt Röhrig heute noch: "Hennes Weisweiler." Der verstand genau, wen er beim Konditionstraining "schleifen" mußte und wen nicht. Röhrig brauchte die von Generationen laufschwacher FC-Stars gefürchtete große Runde um den Decksteiner Weiher nie zu drehen.

Röhrig hatte andere Qualitäten. Er dirigierte die Kölner meisterhaft bis zum nationalen Endspiel 1960, das die Geißböcke im Frankfurter Waldstadion unglücklich mit 2:3 gegen den Hamburger SV verloren. Für seinen Klub blieb er auch nach der Karriere ein wertvoller Mann. Er diente dem FC viele Jahre als Amateur- und Jugendtrainer. Der Lohn seiner Arbeit: die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft 1971. In dieser Mannschaft spielten die späteren Profis Konopka, Hein, Glowacz und Neumann. Aus den 70er Jahren ist ein Zitat des damaligen FC-Managers Karl-Heinz Thielen verbrieft: "Röhrigs Talente haben den 1. FC sportlich am Leben erhalten."

Hans Schäfer, Weltmeister von 1954

"Ohne Jupp Röhrig wäre ich nie
das geworden, was ich später war"

 Der 11. April 1954. Im letzten Saisonspiel siegt Köln beim SV Sodingen vor 28.000 Zuschauern mit 2:1. Das Siegtor fiel in der 89. Minute und der FC in einen Freudentaumel. Die erste Westdeutsche Meisterschaft. Einen Punkt vor Rot-Weiß Essen.

Im Kampf um die deutsche Meisterschaft scheitert Köln am 1. FC Kaiserslautern mit 3:4 - und an jenem Mann, der Deutschland kurz darauf zur Weltmeisterschaft führte: Fritz Walter.

Der Fritz, das ist auch der Spieler, der eine große internationale Karriere eines Kölners verhindert. Jupp Röhrig, ebenso genialer Regisseur wie Walter, aber eben nicht so in der Gunst Sepp Herbergers. Der hat einen anderen Kölner als feste Größe in seinem Team: Hans Schäfer. "De Knoll" wird Weltmeister, bringt es auf 39 Länderspiele. Röhrig nur auf 12.

Doch der Westdeutsche Meister des Jahres 1954 hat mit Paul Mebus, Herbert Dörner und dem holländischen Torwart Frans de Munck noch drei weitere Nationalspieler in seinen Reihen. Sechs Jahre nach der Gründung. Der FC ist wirklich schon eine der ersten Adressen in Deutschland - und leistet sich ein possierliches Tierchen als Maskottchen. "Die Geiß" Hennes.

Szenen aus einem FC-Leben

Jupp und Hans: Zwillinge

Ein Foto aus den frühen 50er Jahren. Jupp Röhrig und Hans Schäfer. "Wir waren die Flügel-Zwillinge", hat Schäfer einmal gesagt. Der Halblinke Röhrig fädelt ein, der Linksaußen Schäfer vollstreckte. Dank der genialen Pässe von Freund Jupp sei er erst Nationalspieler geworden, glaubt der Weltmeister von 1954 noch heute.

Trikot mit dem Adler

Ein wertvolles Erinnerungsstück, schon ein bißchen eingelaufen. Jupp Röhrig mit einem Nationaltrikot, Rückennummer 10. Nur zwölfmal durfte er es tragen, Fritz Walter, heute Ehrenspielführer der Nationalelf, saß ihm als Spielmacher vor der Nase. Trotz aller Rivalität blieben die beiden Freunde...

Die 10 trug fast nur der Fritz

...was dieses Foto beweist: Fritz Walter mit Käthe und Jupp Röhrig. Der Kölner und der Kaiserslauterer plauschen zusammen mit Röhrigs Ehefrau über die große Vergangenheit. Fotos und Repros Michael Wand

 

Zum Abschied di Stefano

Zu Röhrigs Abschiedsspiel 1960 engagierte Franz Kremer für die seinerzeit stattliche Summe von 40.000 Mark Real Madrid. So durfte Röhrig zum Schluß noch mit Berühmtheiten wie Ferenc Puskas und Alfredo di Stefano (hier im Zweikampf mit Röhrig) um die Wette zaubern. Der 1. FC verlor 4:5.

 

Anfang im Jahre 1913

Es fand keine Gründerversammlung im vereinsrechtlichen Sinne statt. Man fand sich zwanglos zusammen und befaßte sich nur mit der Frage , wo und wie können wir Fußball spielen. Das Kiesloch einer alten Ziegelei bot die ersten Möglichkeiten zur Errichtung eines Fußballfeldes. Die Ausmaße waren zwar klein , aber der Platz erfüllte seinen Zweck. Vor Aufnahme des Spielbetriebes war schwere Arbeit zu verrichten . Das Gelände war übersät von Ziegelsteinstücken und Steinen , Torstangen fehlten .

Mit Steinen wurden zunächst die Tore markiert. Zu einem Zeitpunkt, als der Platz verhältnismäßig gut hergerichtet war, mußten die Sportler das erste Mißgeschick über sich ergehen lassen. Der Eigentümer versagte die Erlaubnis zur weiteren Benutzung seines Geländes. Es wurde zur „ Groov “ umgezogen und erneut begonnen. Tore wurden zwar errichtet , aber die Torstangen mußten nach jedem Spiel mit nach Hause getragen werden , damit nicht irgendwelche Andersgesinnte dieses Holz anderen Zwecken zuführten. In den Jahren 1913 und 1914 wickelte sich der Vereinsbetrieb ohne festen Rahmen ab. Wie antwortete Herr Platz auf die Frage , wer der erste Vorsitzende war? : „ Wir hatten keinen Vorsitzenden. Wir hatten alle zu sagen . “ Erstaunlich zu hören , welch reger Spielbetrieb sich bereits in diesen Jahren auf Freundschaftsbasis entwickelt hat. Über den Rahmen der näheren Umgebung hinaus fuhren unsere Fußballer schon bis in den Bonn-Godesberger Raum. Für jedes Spiel mußte Startgeld gezahlt werden. Nicht alle verfügten über das notwendige Fahrgeld. Dann wurde das Geld „ zusammengelegt“, damit alle mitfahren konnten. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrach den hoffnungsvollen

 

Wiederbeginn im Jahre 1919

 

Im Frühjahr 1919 wurde das im Jahre 1913 begonnene Werk fortgesetzt.

Zum ersten Vorsitzenden wurde Herr Theo Schiefer und zum Spielobmann Herr Johann Platz gewählt. Die Entwicklung schritt nun schnell voran . An der Wahner Straße in der Nähe der heutigen Gastwirtschaft Kürten wurde ein neuer Sportplatz errichtet . Eine einheitliche Sportskleidung wurde angeschafft. Sie bestand aus gelben Trikots und weißen Hosen.

Das erste Spiel wurde auf der „ Courths-Wiese“ gegen eine englische Besatzungsmannschaft durchgeführt . Dieses Spiel wurde gewonnen ! Wehe aber die Revanche der Engländer im Retourspiel ! Die Zündorfer wurden mit 10 : 1 geschlagen ! Jean Meder im Tor trug hierbei ein schweres Geschick . Man spielte sogar gegen eine „ Firmenmannschaft“,nämlich gegen die sogenannte „Titz-Mannschaft“ aus Köln. 

Samstag den 3.Mai 1919

Porz/Urbacher Volksblatt

Der hiesige Sportverein Germania hat nach fast vierjähriger Zwangspause seine Tätigkeit wieder von Neuem aufgenommen. Er ist bestrebt,der hiesigen Jugend in abwechslungreicher Form Gelegenheit zu geben ihre Mußestunden mit gesunden und interessanten Spielen nutzbringend auszufüllen. Da jedoch besonders in ländlichen Gebieten manche Vorurteile gegen derartige Bestrebungen entstehen, trotzdem diese von größter Wichtigkeit für unsere junge Generation und deren Gesundung sind,hat sich der hiesige Verein entschlossen,allen,die das Wesen dieses Sportes und seiner neuzeitlichen Entwicklung noch nicht kennen,Gelegenheit zugeben den Kampfspielen älterer Sportvereine beizuwohnen.Mit Genehmigung des Westdeutschen Sportverbandes findet am morgigen Tage auf dem hiesigen Sportplatz das erste dieser Verbandsspiele statt und zwar werden sich hier 2 erfolgreiche und gleichwertige Vereine des WestdeutschenSportverbandes gegenüberstehen. Mögen diese sportlichen Kämpfe weitere Kreise unseres Ortes für die gesunden Bestrebungen des Sportes gewinnen,damit auch unsere Gemeinde nicht im Hintertreffen bleibt,wenn es gilt die durch den Krieg stark geschwächte Volkskraft neu zu beleben und zu alter Blüte zubringen.

Fußballklub Germania Zündorf : Auf nach Zündorf Sonntag,den 21.Dezember hat der Fußballklub Germania sein 5.Stiftungsfest mit großem Tanzvergnügen bei: Math.Krämer wozu ergebenst einladen

Der Vorstand

1926

Im Jahre 1926 wurde der Sportplatz „ auf dem Rosenhügel “ errichtet, der bis zum heutigen Tage über die heimatlichen Grenzen des Vereins hinaus als „ Zündorfer-Rosenhügel “ mit dem Namen des Vereins ein unzertrennlicher Begriff geworden ist und um den sich auch bei unzähligen auswärtigen Sportlern reichhaltige Erinnerungen ergeben.

Kopie aus dem Bauplan von 1926

 


Aufstieg 1928/29 und 1929/30

Der neue Sportplatz auf dem Rosenhügel schaffte die Voraussetzungen zu einem geordneten Spielbetrieb und gab den verantwortlichen Männern und Spielern Kraft zu weiteren Erfolgen. Schon in der Spielzeit 1928/29 schaffte die 1.Mannschaft den Aufstieg in die damalige B-Klasse und in der anschliessenden Spielzeit 1929/30 in die A-Klasse. Stolze Erfolge, die den Namen des FC Germania Zündorf ins weitere Blickfeld der Öffentlichkeit brachten. Hierbei muß schon an dieser Stelle Erwähnung finden, daß zu diesem Zeitpunkt die Grundlage zu einer guten und erfolgreichen Jugendarbeit geschaffen wurde.

Die Meistermannschaft von 1928 - 1930

v.l.n.r.  H.Röhrig, F.Ludwig, P.Kreer, R.Kreuder, L.Schiefer, M.Creemers, P.Kreuder, J.Quadt, A.Krüper, P.Linden, M.Baedorf, P.Schlösser


1932/33

B-Jugend


Hinten v.l. : Ch.Hamacher, K.Seifert, F.Wieland, F.Holl, J.Wahn, Hein, Voosen, Trainer Röhrig. Mitte v.l. : R.Kohl, J.Röske, H.Decker. Vorne v.l. : H.Stieger, K.Meyer, H.Hammerschmidt.

 

1934/35

A-Jugend

Hinten v. l.: Kohl, G. Bädorf, ? , F. Holl, T. Hansen, K. Seifert, ? , J. Röske,H. Voosen, A. Beltermann. Vorne v. l.: Trompether, K. Hein, H. Hammerschmidt.

 

1936/37

A-Jugend Kölner Stadtmeister rrh.

 

Hinten v.l. Pohl, Schunk, Geus, Mörsch, Wieland, Scheffler, Hansen, Kehr, Schäfer. Vorne v.l. Trompether, ? , P.Schunk

 

 

Im Jahre 1937/38 verfügten wir wieder über eine junge starke Mannschaft, die für die Zukunft weitere Erfolge erwarten ließ. Die 1. Mannschaft spielte inzwischen in der damaligen „ Bezirksklasse “ , der sie bis zur Einstellung des Spielbetriebes bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges angehörte. Die schnell folgenden Einberufungen aktiver Sportler zur Wehrmacht rissen Lücken, die nicht mehr zu schließen waren. Selbst der Sportplatz auf dem Rosenhügel mußte geopfert werden. Das Gelände wurde für Gartenanlagen anderen Zwecken zugeführt.

 

1. Mannschaft 1937/38

V, l, n, r : P. Kreer, K. Watty, Th.Hansen, Ch. Hamacher, E. Pohl, K. Meyer, P. Grossard, R. Kreuder, F. Rothenburg, J. Lindenstock, H. Hammerschmidt, J. Krüper, sen. Vorne : J. Krüper, jun.

 

1937

Im Jahre 1937/38 verfügten wir wieder über eine junge starke Mannschaft, die für die Zukunft weitere Erfolge erwarten ließ. Die 1. Mannschaft spielte inzwischen in der damaligen „ Bezirksklasse “ , der sie bis zur Einstellung des Spielbetriebes bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges angehörte. Die schnell folgenden Einberufungen aktiver Sportler zur Wehrmacht rissen Lücken, die nicht mehr zu schließen waren.

 

A Jugendmannschaft 1939

Hinten v. l.: F. Schmidt, A. Hlavazek, J. Röhrig, J. Scheidt, P. Geus, F. Kase. Vorne v. l.: P. Walter, J. Thelen, F. Schneider, J. Kurth, H. Metternich

1945

Neubeginn im Jahre 1945

Im November 1945 fanden sich in Zündorf in der Gaststätte Schäfer um den früheren aktiven Spieler Josef Krüper sen. einige wenige Sportskameraden zusammen, um den tatkrätigen Entschluß zum Wiederaufbau des Vereins zu fassen. Der bei dieser Gelegenheit gewählte Vorstand stand vor einem „Nichts“. Nach wenigen Tagen fand bereits mit einer bunt zusammengewürfelten Mannschaft in Wahn das erste Fußballspiel, genau wie im Jahre 1919, gegen eine englische Besatzungsmannschaft statt. Da keine Sportskleidung vorhanden war, spielte wieder jeder mit dem, was er hatte. Da noch kein Sportplatz zur Verfügung stand, mußte die einzige Seniorenmannschaft mit der Jugendmannschaft den ganzen Winter 1945/46 mittels eines offenen Holzvergaser.-LKW. zum Spiel nach auswärts fahren. Hierbei wurden die Schwierigkeiten der Besatzungsbestimmungen bezügl. des Sonntagsfahrverbots mit List und Erfolg umgangen. Die ersten Heimspiele des Vereins wurden im Porzer-Gemeindebereich auf dem Sportplatz der Sportvereinigung Porz ( Rhenania-Gelände ) durchgeführt. Dabei hatte die Vereinsführung ( unter dem 1. Vorsitzenden Josef Krüper) nichts unversucht gelassen , das Gelände des früheren Sportplatzes auf dem Rosenhügel zurückzubekommen. Dieses Werk fand in seinem ersten Abschnitt Ostern 1946 seinen Abschluß.

 

 

1946

An den Osterfeiertagen des Jahres 1946 erfolgte die Wiedereinweihung des Sportplatzes auf dem Rosenhügel. Weitere unzählige Schwierigkeiten in der Anschaffung von Sportkleidung usw. hatte der damalige Vorstand unter erheblichen Opfern zu meistern.

Wider Erwarten schnell wurde eine spielstarke 1.Mannschaft herangebildet. Innerhalb des Verbandsgebietes gab es zunächst nur eine erste und zweite Klasse. In letztere wurden wir eingereiht.

Als Jupp Röhrig ( späterer Nationalspieler ) aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, und seinen Freund Erwin Weiskircher mit nach Zündorf brachte, begann der spielerische Aufstieg.

Interessant die Dinge, die sich um die erste Mitwirkung von Jupp Röhrig in unserer Mannschaft abspielten. Wurde doch jeder direkt für die Mannschaft spielberechtigt, in der er das erste Spiel absolvierte !!! Im Rennen mit einem Kölner Großverein blieb Germania Zündorf oben, indem Jupp Röhrig sich für seinen Heimatverein Zündorf entschied

1.Mannschaft 1946/47

Stehend v.l. : H.Priester, P.Küsgens, J.Röhrig, H.Metternich, J.Kurth, Th.Geus, A.Breuer, E.Müller, L.Küsgens, J.Krüper. kniend : P.Geus, F.Feldenkirchen, H.Hammerschmidt.


1947/48

D-Jugend Pokalsieger

Hinten v. l.: F. Malcharzyk, K. Herschbach, N. Herschbach, H. Berg, T. Lux,R. Beldermann, F. Holl, P. Billotin.Vorne v. l.: O. Ewald, Langhammer, P. Schlösser, H. Braun, Hartung.

 

 

Hinten v. l.: Ph. Krämer, J. Röhrig, T. Geus, J. Kurth, ? , A. Pütz, E. Weißkirchen, F. Galonska, H. Hammerschmidt. Vorne v. l.: E. Ulbricht, H. Swendrowski, J. Maszyna.

 

1949/50

Unter der umsichtigen Trainingsleitung von Jupp Röhrig schaffte die 1.Mannschaft unter schweren Wettkampfbedingungen in der Spielzeit 1948/49 den Aufstieg in die höchste Amateurklasse, der damalige Landesliga des FV. Mittelrhein. Die Mannschaft blieb im Jahre 1949/50 noch zusammen und konnte die Klasse erhalten. Als sich inzwischen auch in Westdeutschland der " Vertragsfußball " Geltung verschafft hatte, traten auch in unseerem Vereinsbereich die ersten Auswirkungen in Erscheinung. Jupp Röhrig, von dem Trainer der Nationalmannschaft Sepp Herberger bereits zu Auswahlspielen herangezogen, wurdevon dem 1.FC Köln unter Vertrag genommen. Abwanderungen gleicher Art, insbesondere des Torwarts Swendrowski zu Rapid Köln, entkräfteten die Mannschaft. Trotzdem wurde die Klasse erhalten. Im Zuge der vom FV.Mittelrhein vorgenommenen Bildung einer neuen höchsten Amateurklasse, der Verbandsliga, wurde die 1.Mannschaft in die ihr unterstellte Landesliga eingeteilt. Der Kräfteschwund machte sich jedoch stärker als erwartet bemerkbar, so daß die Mannschaft im Jahre 1953 in die Bezirksklasse absteigen mußte.  

Die Meistermannschaft vom Jahre 1949

Das Foto zeigt das Aufstiegsspiel in die Landesliga gegen Jahn Küppersteg (1:1) auf dem M.S.V.-Platz in Köln Mülheim.

v.l.n.r. Ph.Krämer,J.Maszyna, F.Galonska, Th.Geus, J.Röhrig, H.Swendrowski, H.Hammerschmidt, E.Ulbricht, A.Pütz, E.Weisskircher, J.Kurth. Ausserdem F.Feldenkirchen, E.Müller, A.Breuer, P.Geus

 

1950/51

C-Jugend Gruppenmeister

Hinten v. l.: H. Berg, K. Herschbach, K. Hagen, M. Kremers, J. Schunk, W. Malcharzyk, W. Rittenbruch, P. Billotin, P. Schlösser, Trainer M. Hürth, P. Hürth . Vorne v. l.: P. Schlösser, R. Beltermann, L. Schwalbach.

 

D-Jugend Gruppenmeister

Hinten v. l.: H. Krüper, K. Herschbach, A. Hürth, D. Borkowski, G. Ludwig, F. Malcharzyk, O. Ewald, G. Hartung, N. Herschbach, Trainer Hürth, G. Klinkhammer. Vorne v. l.: Th. Voosen, H. Hagen, H. Langhammer.

1951/52

A-Jugend

Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft im Westerwald

Von links : C. Herschbach, Hofer, Lux, H. Creemers, Klein, H. Malcharzyk, Lüssem, M. Schaaf, Ch. Schlösser, H. Bornheim, Klinkhammer

 

D-Jugend

Hinten v. l.: K. Herschbach, Jos. Röhrig, Heilmann, S. Berg, Vielenbach, F. Malcharzyk, N. Herschbach, W. Tiefes, Trainer H. Voosen, Olschewski. Vorne v. l.: A. Zehnpfennig, A. Koch, H. Wieland.

1953/54

Spielerverzeichnis der Jugendabteilung

D-Jugend

H. Schäfer, A. Schallenberg, H.J. Ludwig D. Ofiara H. Gross H. Krüper E. Warnecke L. Hürth W. Hartung H. Schreiner W. Zimmermann W. Hermani D. Billotin

 

C-Jugend

J. Röhrig, F. Koch, H. Wieland, N. Herschbach, K. Reiter, F. Malcharzyk, A. Zehnpfennig, Th. Holz, M. Gehrz, M. Hillnhütter, W. Olschewski, P. Hartmann, W. Kasparek, H. Fielenbach, W. Pauly, W. Bernau, D. Borkowski, W. Thieves, H.W.Priester, G. Schaaf, R. Dähnert, W. Heilmann, H.G. Klinkhammer, A. Herchenbach, S. Berg, H. Keuth

 

B-Jugend

F. Holl, R. Beltermann, K. Haagen, H. Berg, P. Billotin, H. Spitzl, F. Oepen, G. Hartung, H. Haagen, H. Voosen, R. Lichtenberg, G. Ludwig, U. Schimanski, W. Biergans, O. Ewald

 

A-Jugend

F. Haller, G. Knappe, T. Lux, T. Malcharzyk, K. Klein, H. Erbstösser, K. Herschbach, H. Schäfer, E. Grott, E. Müller, W. Rittenbruch, M. Creemers, P. Hürth, P. Schlösser, W. Malcharzyk

 

1953

Neben den Erfolgen der 1. Mannschaft wollen wir auch die Jugendarbeit im Verein nicht vergessen. Wie zum Beispiel die A. Jugend des FC Germania Zündorf. In der Saison 1953/54 errang diese Mannschaft im Fußballkreis Köln sowohl den Gruppen- als auch den Pokalsieg.

 

A-Jugend

Hinten v. l.: Beldermann, Klein, Creemers, Lux, Hürth. Mitte v l.: Malcharzyk, Rittenbruch, Grott. Unten v. l.: Erbstösser, Knappe, Herschbach.

 

Alte Herren

V. l. n. r.: Priester, Schrick, Felderkirchen, Krüper, Laatsch, Hürth, van Kempten, Breil, Rötgen, Schiefer, Hammerschmidt, Bilotin, Holz.


1955

A-Jugend der Spielzeit 1955/56

Der nächste Höhepunkt war für unsere Jugendabteilung , der Endspielsieg unserer A-Jugend im „Stadtanzeiger - Pokal “, auf dem Rapidplatz in Köln-Höhenberg. Im einem denkwürdigen Spiel schlug man den 1 FC Köln mit 2 : 1 und nahm den begehrten Pokal mit nach Hause.

Oben v. li. K. Herschbach, Ewald, Biergans, Hogeterp, Schrank, Berg, Schlömer, Spitzel, Tr. Billotin, Scheffler. Unten Billotin, Holl, Schmitz, Braun.

1958

Aufstieg in die Landesliga

Ein schönes Geschenk für den Verein, der am 29.Juni 1958 die 45-Jahrfeier abhielt, war der Aufstieg der 1.Manschaft in die Landesliga

Hinten v.l. : Trainer J.Kurth, O.Hentzschel, E.Grott, H.Malcharzyk, P.Hürth, O.Ewald, Mitte : W.Biergans, T.Malcharzyk, H.Berg, H.Erbstösser. Vorne v.l. : M.Schrank, W.Malcharzyk, W.Rittenbruch

1961

 

Fußball- Ereignis und Pokal- Höhepunkt

am 7. Oktober 1961 auf dem Rosenhügel

Wie kam es zu diesen sportlichen Höhepunkt ? Die 1. Mannschaft des FC Germania Zündorf hatte sich im Pokalwettbewerb 1960/61zunächst bis unter die letzten 16 Vereine des gesamten Gebietes des Fußballverbandes Mittelrhein mit Erfolg durchgekämpft. Um unter die letzten 8 Vertreter dieses Verbandes zu kommen und anschließend in den weiteren Wettbewerb auf der Ebene des Westdeutschen Fußballverbandes mit den Vertragsspielermannschaften der Oberliga und der 2. Vertragsklasse eingereiht werden zu können, war noch schweres Hindernis zu nehmen. Am letzten Juli-Sonntag 1961 mußte unsere Mannschaft auf dem Rosenhügel gegen den Deutschen Amateur-Vize-Meister SV Siegburg 04 antreten. Dieses Ereignis wäre für uns schon ein herrlicher Abschluß des Wettbewerbs im Falle des Ausscheidens gewesen. Aber unsere Mannschaft schaffte nach großem Spiel einen 2 : 1 - Sieg und war somit unter den letzten 8 Vertreter des FV. Mittelrhein . Nunmehr zogen wir das große Los, indem als unser nächster Gegner die 1. Vertragsspieler- Mannschaft des 1. FC Köln gegen uns nominiert wurde ! Der überaus große Erfolg verpflichtete den Verein zu umfangreichen Vorbereitungen , um den reibungslosen Gesamtablauf dieses neuen sportlichen Geschehen zu gewährleisten. Eine Holztribüne, die Dank der großherzigen Geste einer Porzer Firma errichtet worden war, trug zur Erweiterung der Zuschauerränge bei und gab der Platzanlage ein herrliches Bild.

Der Tag des Ereignisses, der 7. Oktober 1961, war gekommen . Bei ausgezeichnetem Fußballwetter setzte schon frühzeitig der Ansturm der Zuschauer ein . Ca. 500 Pkw parkten im weiten Umkreis um den Sportplatz. Einsatzkräfte der Polizei sorgten mit tragbarem Funksprechgerät für den reibungslosen Ablauf des Verkehrsflusses. An der Spitze eines großen Aufgebotes von Ehrengästen hatte Herr Landrat Allmann und Bürgermeister Weiden auf der Tribüne Platz genommen. Das große Spiel begann und verlief über die ganze Spielzeit spannen- der denn je. Eine Sensation schien sich anzubahnen, als der Zündorfer Spieler P. Hürth kurz vor der Halbzeit das 1 : 0 Für Zündorf schoß. Auch nach der Halbzeit war die Mannschaft von Zündorf noch tonangebend. In der 63. Minute nahte das Verhängnis, als unser Torwart Greuel durch die tiefstehende Sonne geblendet, einen Schuß des FC-Spielers Habig zum 1 : 1 - Ausgleich passieren lassen mußte. Nach wechselseitigen Szenen auf beiden Seiten war dann der 1. FC Köln durch ein Tor von Ch, Müller der glückliche Sieger mit einem 2 : 1- Erfolg. Unsere Mannschaft war aus dem Pokalwettbewerb zwar ausgeschieden , durfte aber mit dem Erreichten mehr als zufrieden sein.

 

1962/63

Jahrestour der 1. Mannschaft des FC Germania Zündorf nach Hazebrouck

Hinten v. l.: 1 und 2 Trainer und Präsident SC Hazebrouck, Peter Hürth, Manfred Schrank, Friedel Klein, Peter Schallenberg, Heinz Schäfer, Eckard Wernicke, Hermann Spitzl, Manfred Zimmer, Norbert Herschbach, Trainer Zijanek, Hans Ritkowsky, Werner Bernau, Willibert Rittenbruch.

 

1965

 

Aufstieg der 1.Mannschaft in die Landesliga

Hinten v.l. : Trainer Hirsche, Berg, Herschbach, Rittenbruch, Schrank, Borkowski, Warnecke, Spitzl, M.Schrank, Keppeler, M.Rittenbruch, Schallenberg. Vorne v.l. : Voosen, Hürth, Greuel, Priester, Maxfield, Burmann.


1967/68

 

A-Jugend

Hinten v. l.: B. Welling, M. Herschbach, E. Böhle, W. Schmidt, Trainer H. Haas. Mitte v. l.: H. Krämer, H. Klaus, Schmitt. Vorne v. l.: P. Görg, B. Machulka, H. Hennes, F. Steinringer

 

1967/68

Alte Herren

Hinten v. l.: H. Schäfer, G. Latte, K. Kugelmeier, K.H. Malcharzyk, G. Ludwig, F. Wolf, St. Schlömer. Vorne v. l.: H. Haas, J. Thomas, P. Hürth, Ph. Krämer, Steinringer, Th. Scheidt, J. Babbel, Torwart W. Malcharzyk.

 

1970

C-Jugend

Hinten v. l.: Roger Lauter, Diethelm Standke, R. Ratzlaff, Manfred Börsch, Peter Fenstra, Adi Seiler, Hubert Klein. Vorne v. l.: Norbert Neu, Hans-Helmut Klinkhammer, Jose Freile, Klaus Effenberger, Wilfried Dornbusch ,  J. Kedwesch

 

 

 

1973

Samstag, den 4. August 1973

60 Jahre FC Germania Zündorf

Alte Garde spielte 1 : 1

Vor dem Jubiläumsspiel gegen den Bundesligisten Fortuna Köln standen sich die Traditionsmannschaften von Zündorf und Porz gegenüber. Beide Mannschaften wurden früher von Josef Kurth trainiert. Bei Zündorf handeltete es sich um die Mannschaft die 1958/59 in die Landesliga aufstieg. Bei Porz um die Elf die 1961/62 in die Landesliga aufstieg. Die Zündorfer Mannschaft wurde durch Jean Löhring verstärkt , der auch den einzigen Treffer für Zündorf erzielte. 

Zündorf : Malcharzyk, Schrank, Rittenbruch, Erbstösser, Löhring, Th. Malcharzyk, Grott, Ewald, Hürth, Biergans, Berg.

Spvg Porz :Wallendorf, Günauer, Piel, Katzemich, Jung, Winskowski, Kowalewski, Bensberg, Tadowski, Freyenhagen, Beltermann.

 

Germania Zündorf : SC Fortuna Köln 1 : 8

2500 Zuschauer sahen 8 Fortuna-Tore

 

Zur Halbzeit hieß es 5 : 0, und Wetten auf das volle Dutzend Tore zum Schlußpfiff wurden schon abgeschlossen. Man hatte die Rechnung ohne die fünf Klassen (Bezirksliga) tiefer spielende Germania gemacht. Sie verschafften sich mit Latten- und Pfostenschüssen Respekt und dem früheren Nationaltorwart Wolfgang Fahrian etwas Arbeit. Mit einer der besten Spieler an diesem Tag, der Argentiner Rodrigues, erzielte in der 2. Halbzeit den Ehrentreffer per Kopfball. Nach dem Spiel gaben die Fortuna-Spieler noch eine Autogrammstunde. Am gleichen Tag fand im Clubhaus des Wassersportvereins Porz ein großer Festabend mit Unterhaltungsprogramm und Tanz statt.

Es wirkten mit : Die Schlagersängerin Ulla Norden Der Bariton Rudi Pullem Die Ansage machte Jupp Kürsch Zum Tanz spielte die Kapelle Toni Koch

 

1974/75

1.Mannschaft Bezirksklasse

Hinten v.l. : Betreuer Haller, M.Leifer, H.Mühlfahrt, I.Hermsdorfer, A.Schultes, W.Geus, R.Hentzchel, P.Henseler, J.Diedershagen, Trainer Hohm. Vorne v.l. : W.Konrad, G.Koch, P.Zehn, A.Standke, M.Scholta.

Namensliste der Spieler die zwischen 1975 und 1978 für den FC Germania Zündorf in der 1.Mannschaft zum Einsatz kamen.

Tor : H.Conrad, W.Kirklies, G.Koch, P.Weiden 

Abwehr : J.Diedershagen, I.Hermsdorfer, J.Huber, H.Klinkhammer, W.Nadolny, M.Scholta, A.Spitzl. 

Mittelfeld : K.Hennecke, H.Krämer, M.Leifer, W.Neßeler, D.Mahlberg, Th.Stüven, A.Vester.

Angriff : G.Altrock, R.Lauter, K.Maas, A.Schultes, W.Voosen, P.Zehn.

 

1978

Aufstieg der 1.Mannschaft in die Landesliga

Oben v.l. : Obmann G.Strombowski, Trainer N.Lessle, Hennecke, Böhmer, Altrock, Neu, Breuer, Lauter, Huber, Stüven, Kühlem, Betreuer Rittenbruch, Betreuer Haas. Kniend v.l. : Klimek, Mahlberg, Weiden, Kirklies, Nadolny, Vester.

1980

1000 Zuschauer erlebten Zündorfer

 2:1 über BC Berrenrath

Roger Lauter schoß die Germanen in die Verbandsliga

Diese Mannschaft stieg in die Verbandliga auf

Obere Reihe v.l. : Betreuer Hönscheid, ? , Trainer Norbert Lessle, Roger Lauter, Obmann G.Strombowski, Willi Breuer, Gerd Scheffels, Peter Schütz, Josef Huber, Willi Spix, Pepe Schillings, Betreuer Urban und Rittenbruch, Michael Leifer. Untere Reihe v.l. :Dieter Mahlberg, Conny Esser, Geschäftsführer H.Haas, Hans Schumacher, Mike Banjari, Wolfgang Scherer, Werner Nadolny, Kosta Tallasoglou, Alois Vester

1981

2. Seniorenmannschaft

Aufstieg in die Kreisklasse A

Hinten v. l.: Dieter Hennes, Roger Lauter, H. Dahlke, Quadt,  Ingo Hermsdorfer, Michael Leifer, Achim Standke, Trainer Alois Vester. Vorne v. l.: Innerkofler, Balitzki, Jürgen Standke, Heino Schütt, Wilfried Kötter, Carlo Lubello, R. Hamacher, Peter Hennes. 


1982/83

Die Verbandsliga-Mannschaft 82/83

Oben v.l. : Masseur Dieter Mahlberg, Peter Zimmer, Ralf Hirsche, Roger Lauter, Nissim Beniesch, Kai Gronow, Ralf Precker, Rainer Thomas, Trainer Bernd Pöttgen. Unten v.l. : Andreas Börsch, Udo Luhr, Jürgen Standke, Wolfgang Schweden, Aldo Cardillo, Werner Röhrig, Bernd Hackenbroich.

Sportler nahmen Abschied vom

 Sportplatz Rosenhügel

Zum Abschied des Fußballplatzes " Rosenhügel " veranstaltete der FC Germania Zündorf ein 10 tägiges Turnier mit allen ortsansässigen Vereinen. Die Verbandsliga-Mannschaft spielte ab der Saison 80/81 auf dem Rasenplatz an der Brucknerstrasse.Die anderen Mannschaften einschließlich der Jugend, spielten ab der neuen Saison auf dem neuen Sportplatz an der Heerstrasse. Bis zur endgültigen Bebauung im Jahre 1991 wurde der Sportplatz als Trainingsgelände benutzt.

Der Rosenhügel ( Ein trauriger Anblick )

 

 

1982

Alte Herren 

Hinten v. l.: W. Rittenbruch, M. Leifer, B. Welter, J. Röhrig, R. Feuser, K. Kugelmeier, N. Herschbach, Schiri. Thomas. Vorne v. l.: Machulka, J. Leifer, J. Tillipaul, Joh. Leifer.

 

 

1984

A-Jugend wieder in der Verbandsliga

Nachdem die A-Jugend des FC Germania Zündorf in der Saison 82/83 aus der höchsten deutschen Jugendklasse wieder abgestiegen war, schaffte sie in der Saison 83/84 den erneuten Aufstieg in die Verbandsliga. Das Team, das von einem großen deutschen Elektrokonzern unterstützt wurde, holte in den Aufstiegsspielen 5:1 Punkte und schaffte somit den Sprung in die Verbandsliga.

Hinten Betreuer Carlet, J.Schulz, Dirk Pannier, W.Zimmer, Ralf Inden, Dirk Strohmenger, Theo Röper, J.Lindau, Trainer Franz Haller, Jugendleiter P.Schnell. Kniend v.l. R.Carlet, S.Peters, Jörg Kumlehn, J.Müller, H.Ford, Bernd Schmidt, G.Klier und M. Fryges.

Bayer-04-Nachwuchs bezwungen

Einen beachtlichen Erfolg schafften die A-Jugend-Fußballer des FC Germania Zündorf. In einem an Spannung kaum noch zu übertreffenden Endspiel und den von Ferdinand Mühlens gestifteten Kreispokal besiegten die Germanen-Talente die Vertretung von Bayer 04 Leverkusen auf dem neutralen Platz des VfL Köln 99 erst nach einem Elfmeterschiessen mit 5:4.

1985

Abstieg 1984/85 von der Bezirksklasse in der A-Klasse

Oben v.l.n.r. : Trainer Hilsdorf, R.Haase, Hirsche, M.Destra, Hasenberg, M.Leifer, M.Leifer sen., G.Schultes, Tinchen Rittenbruch. Kniend v.l.n.r. R.Wagenknecht, Jörg Lauer, D.Gilles,  M.Cwikowski, Seracettin Tus, B.Schmidt, R.Pfeil

Sie war wohl der treueste Fan der Germania

Nach der sportlichen Betätigung erholte sich die Mannschaft bei Tinchen, der Wirtin des Vereinslokal ( Zur goldenen Ecke ). Hier wurde sich alles von der Seele geredet, Tinchen hatte für alles Verständnis, sie bemuterte die Spieler und ermunterte sie. Sie verkaufte ihnen das Kölsch für eine Mark und machte ihnen Schnittchen-bei Tinchen fühlten sich alle wohl. Außerdem versäumte Sie kein Spiel der 1.Mannschaft

 

A-2  1985/86

 

Hinten v. l.: M. Kopp, M. Burger, M. Richard, Th. Schrank, M. Drack, M. Pleiss, Trainer W. Pleiss, N. Weitz, F. Erbstösser. Vorne v. l.: B. Schreiner, H. Trey, T. Teklezghi, R. Meurer, Th. Dziamski, F. Schnell, D. Kretschmann, J. Weidenbruch, Ch. Kemp

 

A-1 Verbandsklasse

Hinten v. l.: (Chef) F. Haller, M. Trimmborn, A. Zilic, F. Nedo, G. Elsenheimer, Ch. Reckziegel, R. Benzelrath, H. Hohmann, M. Rademacher, Vorne v. l.: J. Burmann, M. Esch, B. Stümper, D. Weiland, K. Erdogan, R. Kosmol, Masseur H-G Wachtendonk, U. Weiland.

 

1987

Vor Saisonbeginn 1987 veranstaltete die Jugendabteilung von Germania nochmals ein F-, D- und C-Jugendturnier auf den "altgedienten" Rosenhügel. Der "alte" Platz zog natürlich, wie die Bilder beweisen.

 

1988

1. Senioren-Mannschaft, Kreisliga B

Oben v.l. Litter, Weiland, Wolf, Lackmann, Malcharzyk, Hennen, Siebertz, Hoffmann. Neu, Betr. T.  Schönberg, Trainer M. Schönberg, Unten v.l. Alvares, Rademacher, Zimmer, Kumlehn, Höller, Weitz, Vella, Hasenberg 

 

2. Senioren-Mannschaft, Kreisliga B

 

Oben v.l. Müller, Erbstösser, Dziamski, Schilling, Hoppen, Trainer F. Haller, Unten v.l. Leifer, Keling, Steder, Jonzyk, Borkowky

 

 

 

 

3. Senioren-Mannschaft, Kreisliga C

 

Oben v.l. Weidenbruch, Kopp, Velten, Diekmann, Schnell, Winterscheid, Kreft, Unten v.l. Retzlaff, P. Litter, Weiland, Marcone, Schiffer, Dunkel.

 

 

 

1989

1. Mannschaft des FC Germania Zündorf wieder in der Kreisklasse A

Hinten v. l.: Wirtz, Siebertz, Trainer M. Schönberg, Alvarez, Rademacher, Weiland, Wolf, Hennen, Hoffmann, Zimmer, Vorne v. l.: Babel, Ford, Weitz, Kumlehn, Katzemich, Hasenberg, Vella, Schulz.

 

 

1990

Abschied vom Rosenhügel

Heute stehen auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes 48 Einfamilienhäuser

Ehemalige Landesligamannschaft des FC Germania Zündorf gegen die Alte Herren des FC Germania Zündorf.

Hinten v.l. : H.Berg. W.Malcharzyk, H.Schrank R.Billstein, M.Rittenbruch, W.Rittenbruch, H.Schäfer, F.Malcharzyk, K-H.Kürten ? ,W.Pleis, J.Diedershagen, J.Kurth, R.Haase, G.Giesen. Vorne v.l : G. Termite, J.Thomas, A.Keppeler, Schulte, M.Leifer, W.Biergans, M.Schrank, G.Strombowski, B.Lukas, T.Greul, R.Feuser, J.Leifer, J.Tillipaul


1. Senioren-Mannschaft Abstieg 1992

 

 in die B-Klasse

Oben v. l.: Trainer Kautz, Limbach, Benattia, Fietz, Schröder, Kautz, Leifer, Nimmersgern, Beuthert, Joranovic. Unten v. l.: Becker, Benattia, Baak, Demikol, Petratski, Manderscheid.

 

 

1. Alte Herren

Hinten v. l.: Trainer Pleiß, M. Leifer, Litter, Mudrack, Röhrig, Gäbel, Dunkel,Heide, Kluck, Kugelmeier, Giesen, Schönberg. Vorne v. l.: Lukas, Wichmann, Tillipaul, J. Leifer, Jonzyk, Bernikel, Jensen, Fotograf R. Haase.

 

Die 1. Mannschaft der Saison 96/97

 

Betr. H. Kasparek, Trainer F. Limbach, Betr. Th. Voosen, A. Kücük, A. Maucksch, R. Schulz, G. Metzger, A. Petrautzki, A. Benattia, J. Manderscheid, A. Kural, N. Weitz, H. Pala, B. Hüttenhain, A. Kruse, D. Maes, M. Neubert, J. Majohr, M. Voosen.

 

Die 1. Mannschaft der Saison 1998

Nach dem Abstieg 1992 aus der Kreisklasse A waren die Vorraussetzungen in dieser Saison für einen Wiederaufstieg wie geschaffen. Trainer Frank Limbach hatte eine Mannschaft aufgebaut,die durch ihre Spielstärke und das junge Durchschnittsalter (22 Jahre) bestach.Nachdem man lange Zeit die Tabelle (Staffel 6) anführte,mußte man sich am Ende der Saison (durch 2 unnötige Niederlagen) mit Platz 2 begnügen. In den anschließenden 3.Aufstiegsspielen konnte man sich trotz spielerischer Überlegenheit, nur einen Sieg und ein Unentschieden erspielen. Damit mußte man die Aufstiegsgedanken verschieben und in der nächsten Saison einen neuen Versuch starten. Vorraussetzung ist, daß alle Spieler gehalten werden können und die neuen Spieler die Erwartungen des Trainers Frank Limbachs erfüllen.

1.Mannschaft 1998 : Trainer F. Limbach, J. Neumann, A. Benattia, O. Gürtler, B. Hüttenhain, J. Majohr, M. Dombach, R. Schulz, Th. Bongers, J. Manderscheid, M. Vacca, Torwart-Trainer F. Hajart. M. Hajart, A. Kücük, H. Pala, M. Benattia, M. Voosen, A. Kruse


Wiederaufstieg in die Kreisliga B Saison 2002/2003

Die Fans beim letzten Spiel bei Deutz 05 III

 

 

 

Die Mädels vom 1. KFFC hatten sich was nettes zur Aufstiegsfeier einfallen lassen

 

Jörg Wyborny mit dem Shirt zum Aufstieg

 

Musikalisch präsentierten sich hinten von links: Veit Blaeser, Matthias Heese, Lukas Hanich, Andy Reiners, Christian Kuhn und Alex Werner. Vorne von links: Toby March, Markus Hintzen, Sebastian Gell, Metin Aras, Uwe Trockenbroch und Oleg Werner.

 

Das Aufstiegsteam hinten von links: Veit Blaeser (mit Fahne), Andy Reiners, Uwe Trockenbroch, Jürgen Schröder und Michael Schumacher. Mitte von links: Karim El Bouazzaoui, Christian Kuhn, Alex Werner, Lukas Hanich, Metin Aras, Jörg Sauter und Oleg Werner. Kniend von links: Markus Hintzen, Toby March, Matthias Heese, Jörg Wyborny und Sebastian Gell. Liegend, Trainer Norbert Neu

 

Auch die regionale Presse gratulierte zum Aufstieg. Porz-Online Redakteur Werner Kilian mit Trainer Norbert Neu

 
     
 

Zündorfs Jugend und Seniorenmannschaften ab der Saison 2002/2003 bis 2007

 
     
 
   
Bambini   Bambini   Bambini
         
   
Bambini   Bambini   F2
         
   
F2   F2   F2
         
   
F2   F1   F1
         
   
F1   F1   F1
         
   
F1   E4   E4
         
   
E3   E3   E2
         
   
E2   E2   E1
         
   
E1   E1   E1
         
   
E1   D2   D2
         
     
D3   D2    
         
   
D2   D1   D1
         
   
D1   C2   C2
         
   
C2   C1   C1
         
   
B1   B1   B1
         
 
 
   
A1   A1   A1
         
1. Mannschaft 2003-2004
 
2. Mannschaft 2004
 
   
2. Mannschaft 2003-2004   1. Mannschaft 2004-2005   2. Mannschaft 2004-2005
         
   
2. Mannschaft 2005-2006   2. Mannschaft 2006-2007   1. Mannschaft 2006-2007
         
       
    1. Mannschaft 2006-2007    
         
 
     
 
 
 

2008-2009: Erster Aufstieg der 2. Mannschaft in die C-Liga

 
     
 

 
 

Die Mannschaft am ersten Spieltag vor dem 4:3 Sieg gegen den ESV Gremberghoven. Stehend von links: Sebastian "Stöpsel" Langhölzer, Daniel Kirklies, Tamer Yaylak, Andre Wyborny, Marco Schneider, Karim El Bouazzaoui, Andy Reiners, Hasan Ceylan, Christian Harbeke und Co-Trainer Marko Kalfic.

Sitzend/kniend von links: Paul Weber jun. Ümit Mutlu, Waldemar Schef, Andre Dornbusch, Christian Röder, Kazim Salman und Denis Akay.

 
     
 

Zum ersten mal überhaupt schaffte eine 2. Mannschaft der Germania den Aufstieg in die C-Liga. Nach der Einführung einer D-Liga im Jahre 1999 und dem Abstieg im Jahr 2000 gelang ihnen das Kunststück in der Saison 2008/2009.

Nach der Saison 2007/2008 stand noch nicht einmal genau fest ob überhaupt eine 2. Mannschaft in der kommenden Saison um Punkte kämpfen könnte. Der Kader war sehr dünn gesät und ein Trainer war weit und breit nicht in Sicht. Auf dem Porzer Inselfest war es der damalige 2. Vorsitzende Franz-Josef "Jupp" Schindler der Wilfried "Willi" Dornbusch einen "Vertrag" auf einem Bierdeckel unterschreiben ließ.  Dornbusch wollte im Nachhinein nichts mehr davon wissen, doch Schindler nagelte ihn fest.

Damit begann die Arbeit von Dornbusch, der als langjähriger Jugendtrainer natürlich noch viele seiner ehemaligen Schützlinge kannte. Er telefonierte sich die Finger wund bis er einen schlagkräftigen Kader von 22 Spieler um sich scharen konnte.

Diese Mannschaft war von den Charakteren so unterschiedlich wie man es nur selten vorfindet. Trotzdem wuchs diese Truppe zu einer Einheit, wie man es auch nur selten vorfindet. In der Hinrunde schaffte das Team 13 Siege in Folge, wobei nur die 3:2 Niederlage am letzten Hinrundenspieltag bei der SpVg Porz II die Stimmung etwas drückte.

Diese Niederlage machten die Zündorfer bereits am ersten Spieltag der Rückrunde wett. Wieder war Porz der Gegner und diesmal gewannen die Germanen durch ein Tor von Daniel Kirklies in der Schlussminute mit 2:1. Die übrigen Spiele wurden nicht mehr so souverän wie noch in der Hinrunde absolviert, jedoch reichten die teilweisen knappen Siege um bereits 3 Spieltage vor Saisonende den Aufstieg klar zu machen.

Zum Aufstiegskader der 2. Mannschaft, mit ausgeliehenen Spielern der 1. Mannschaft und AH, zählten:

Sebastian "Stöpsel" Langhölzer,

Sebastian Strube

Arthur Koschmieder

Kazim Salman

Andre Wyborny

Tamer Yaylak

Denis Akay

Dominic Bissen

Daniel Kirklies

Paul Weber jun.

Marco Schneider

Manuel Wichmann

Martin Lamsfuß

Rene Schmidt

Marc Pohlmann

Christian Harbeke

Michael Cwikowski

Karim El Bouazzaoui

Andre Dornbusch

Deniz Ük

Christopher Drücke

Abdullah Kurt

Andy Reiners

Waldemar Schef

Ralf Nonnenbruch

Hasan Ceylan

Ümit  Mutlu

Christian Röder

Barris Ipek

sowie Co-Trainer Marko Kalfic

 
     
 

 
 

Das Aufstiegsteam am letzten Spieltag. Oben von links: Co-Trainer Marko Kalfic, Andre Dornbusch, Deniz Ük, Andre Wyborny, Denis Akay, Christian Harbeke, Arthur Koschmieder, Daniel Kirklies, Tamer Yaylak, Dominic Bissen, Karim El Bouazzaoui, Waldemar Schef.

Unten von links: Trainer Wilfried "Willi" Dornbusch, Andy Reiners, Kazim Salman, Paul Weber jun., Christian Röder, Abdullah Kurt und Sebastian "Stöpsel" Langhölzer.

 
     
 

 

 

Kapitän Tamer Yaylak

 

Es war geschafft

 

Willi Dornbusch und Marko Kalfic

 

       
         
         
 
 

Saison 2009/2010: Germanias Erstvertretung kehrt zurück in die B-Liga

 
     
 

Damir Brkan lässt die abgelaufene Spielzeit Revue passieren

 
     
 

GERMANIA 2009/2010 – ALLES FÜR DEN AUFSTIEG! 

Oben v. links: Trainer Michael Cwikowski, Martin Lamsfuß, Veit Blaeser, Damir Brkan, Ahmet Ayranci, Manuel Wichmann, Daniel Schweigatz, Andre Wyborny, Rene Schmidt, Sascha Schmitz und Spielertrainer Branimir Brkan.

Unten v. links: Co-Trainer Mirco Cwikowski, Kevin Wyborny, Sinan Ük, Torsten Dasbach, Christoph Reiners, Florian Kluck, Oliver Gürtler und Alex Werner.

Es fehlen: Marc Mudrack, Jens Neumann und Ercan Sahin.

Zündorf, 7.Juni, 2009

Es ist 16.50. Der Schiedsrichter pfeift das letzte Saisonspiel an der Zündorfer Heerstraße ab. Die Hausherren gewinnen mit 5-0 gegen den SC Köln 2000 und haben damit ihre Pflicht getan. Nun galt es den Blick nach Neubrück zu richten, wo der Konkurrent und Tabellenführer Borussia Kalk II einen Punkt holen musste, um den Aufstieg zu sichern. Dann die Ernüchterung: Kalk gewinnt mit 2-0 und steigt in die Kreisliga B auf. Den Germanen bleibt nur die Vizemeisterschaft, die den Verbleib in der C-Liga bedeutet. Karl Wichmann legt sein Amt bei der Germania nach 3 guten Jahren nieder. Vorher wurde schon bekannt, dass Kapitän Branimir Brkan, das Herz und die Seele der Mannschaft, den Verein verlassen wird. Keeper Reiners zieht es in die zweite Mannschaft, die Akteure Marco Schneider und Damir Brkan stehen auch vor einem Vereinswechsel. Die Mannschaft droht zu zerbrechen.

Ostheim, 9.Mai, 2010:

Noch wenige Minuten Spielzeit. Der verletzte Damir Brkan schnappt sich draußen ein Megaphon und stimmt den Hit der Saison an:„Allez, Allez, nie mehr Kreisliga C“. Dann ertönt der Schlusspfiff.  Spieler, Trainer, Vorstand und Anhänger liegen sich in den Armen. Es war geschafft. Bereits 3 Spieltage vor Saisonende sicherte man sich den lang ersehnten Aufstieg. Das, worauf zu Saisonbeginn wohl niemand gesetzt hätte, ist eingetreten. Doch wie kam es dazu?

RÜCKBLENDE:

1. Juli: Frank Blum bittet zum ersten Training, wo die Mannschaft einen Laktattest absolvieren muss. Der neue Trainer ist engagiert und gibt gleich das Saisonziel vor: Aufstieg!

2. August:  Nach einigen durchschnittlichen Testspielen trifft man in der ersten Pokalrunde auf Gremberg Humboldt (Foto). Letztlich setzt man sich im Elfmeterschießen durch. Der  Held und Erfolgsgarant  ist wieder einmal Christoph Reiners, der 2 Bälle pariert und einen Elfmeter selber verwandelt.

 

4. August: Der Mannschaftsrat bespricht sich mit den Trainern Blum und Cwikowski. Man appelliert, in Zukunft gerechter aufzustellen und dabei auch die Trainingsleistung zu berücksichtigen. Die Trainer haben zwar ein Ohr dafür, stehen aber zu ihren bisherigen Maßnahmen.

9.August: Das Pokalspiel gegen die Sportfreunde Köln 93 ist das 3.Spiel in 3 Tagen. Zuvor hatte man die beiden Vorrundenspiele auf dem Langeler Turnier für sich entscheiden können. An diesem Tag hatte man nur 11 gesunde Spieler zur Verfügung und dennoch gewann man mit 2-1. Vor dem Spiel konnte Trainer Blum den Stürmer Ahmet Ayranci aus der zweiten Mannschaft davon überzeugen, bei der Erstvertretung zu spielen. Marco Schneider hingegen entscheidet sich gegen die Germania aus Zündorf, dafür schließt er sich dem Bezirkligisten Germania Geyen an.

14.August: Endspiel des Best-Car-Wash-Cups. Gegner ist wie im Vorjahr der Porzer Nachbar Prometheus. Somit gibt es unerwartetes Wiedersehen mit Ex-Spielführer Branimir Brkan. Die Mannschaft schwört sich ein im Kreis: “Auf der anderen Seite steht jemand, den wir sehr gut kennen. Zeigen wir ihm, dass er einen Fehler begangen hat!“ Die Germanen sind den Griechen unterlegen, kämpfen aber bis zum Umfallen und gewinnen 1-0. Torschütze ist Veit Blaeser, der Mann der wichtigen Tore. Nach dem Spiel gratuliert der faire Sportsmann Brkan seinen Freunden. Oliver Gürtlers Worte an ihn, dass man niemals gewonnen hätte, hätte er die Mannschaft im Vorjahr nicht derart diszipliniert, lindern seine Wunden. Das Duell gegen seinen jüngeren Bruder Damir hat er verloren.

16. August: 1. Spiel, 1. Sieg. Mit müden Knochen und sengender Hitze gewinnt man 3-1 in Holweide. Sascha Schmitz mit einem Hattrick.

23. August: Durch den Urlaub von 6 Stammkräften und anderer Ausfälle schickt man gegen den Aufstiegaspiranten Türk Genc das letzte Aufgebot ins Rennen. Dennoch verbucht man einen 1-0-Erfolg. Torschütze war Ahmet Ayranci, der nicht das letzte Mal das 1-0 erzielen sollte.

30. August: Die Urlauber sind wieder da. Mit der Schweinegrippe im Gepäck sind sie jedoch keine Verstärkung für die Truppe. Nichtsdestotrotz holt man mit 2-1 gegen den SV Gremberg/Humboldt II den nächsten Sieg. Die Neuzugänge David Becker und Sinan Ük markieren ihre ersten Pflichtspieltreffer.

6. September: Auch gegen den FC Cologne gibt man sich keine Blöße. Die Mannschaft spielt sogar gut, muss aber lange auf den ersehnten Treffer durch Marc Mudrack warten.

13. September: Mit 12 Punkten aus 4 Spielen reist man zum Spitzenspiel nach Neubrück. Für Trainer Frank Blum ein sehr wichtiges Duell, denn schließlich geht es gegen seinen ehemaligen Verein. Völlig verdient verliert man mit 0-2. Damir Brkan vergibt die Möglichkeit, durch Strafstoß auszugleichen. Nach dem Spiel kommt die Missstimmung zum Ausdruck, die sich seit Wochen breit gemacht hat, aber durch die Erfolge übertüncht wurde.

15. September: Dienstag. Wieder einmal kann Trainer Blum nicht das Training leiten, da er spät arbeiten muss. Die Spieler fragen sich, wie sie sich für die Erste Elf empfehlen sollen, wenn der Trainer nicht vor Ort ist.  Co-Trainer Cwikowski leitet die Einheit und macht dies gut.

17. September: Donnerstag. Wieder einmal fehlt der Trainer. Die Kapitäne Schweigatz und Brkan entschließen sich nach Unterredung mit der Mannschaft, den Vorstand zu kontaktieren.

18. September: Der Mannschaftsrat trifft sich mit dem Vorstand. Man hat zwar Verständnis für die privaten Sorgen des Trainers (berufliche Situation, Krankheitsfall in der Familie), glaubt aber auf Grund seiner Aussagen, dass auch er eine Trennung für besser hält.

20. September: Der sportliche Leiter Winfried Mudrack tritt vor die Mannschaft und erklärt, dass Michael Cwikowski die Mannschaft heute betreuen wird.  Das Spiel gegen Merheim endet zwar unglücklich mit 1-1, aber die Mannschaft zeigt ihre beste Saisonleistung. Die Trainerfrage wird wie folgt beantwortet: Michael Cwikowski erhält seine Bewährungschance. Assistiert wird er von den beiden Spielführern Daniel Schweigatz und Damir Brkan. Ab Winter soll ein alter Bekannter dazu stoßen, der mit Cwikowski zusammen die Geschicke leiten soll: Branimir Brkan.

27. September: Mit 1-0 gewinnt man beim FC Buchforst. Der verletzte Schweigatz hatte den Gegner unter der Woche beobachtet, um mit Cwikowski zusammen die richtige Taktik zu wählen. Ein wichtiger Sieg.

04. Oktober: Gegen Rath Heumar fehlen die 3 besten Torschützen Ayranci, Ük und Schmitz. Man entscheidet sich dafür, Martin Lamsfuß in den Angriff zu stellen und landet damit einen Volltreffer. Lamsfuß erzielt das erste und das dritte Tor beim 5-0-Erfolg.

11. Oktober: Gegen Poll scheint alles gegen die Germanen zu laufen. Ein Wembley-Tor wird nicht gegeben, zudem erhält der Gegner einen fragwürdigen Elfmeter. Zur Halbzeit liegt man 0-1 zurück. Doch nach dem Ausgleich durch Damir Brkan dreht man auf. Zweimal Ayranci per Kopf nach mustergütigen Flanken von Ük und Sascha Schmitz drehen das Spiel.

18. Oktober: Zum Abschluss der Heimspiel-Wochen gibt es ein Derby gegen Wahn - Grengel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten siegt mit man verdient mit 5-0. Überragender Akteur hierbei war Sinan Ük, der an 3 Toren beteiligt war und etliche Zweikämpfe für sich entschied.

25. Oktober: Der dunkelste Moment der ganzen Saison. In Bergfried Leverkusen tut man sich sehr schwer. Sascha Schmitz sieht früh die Rote Karte, Chirstoph Reiners vergibt den Elfmeter zur möglichen Führung. Dann gerät man auch noch in Rückstand. Man wirft alles nach vorne, jedoch spielt der Gegner enorm auf Zeit. Dies gipfelt darin, dass ein Zuschauer den Ball nicht herausgeben will. Es kommt zu einem Gemenge, das zwei weitere Platzverweise für Alex Werner und Damir Brkan zur Folge hat. Der überforderte Schiedsrichter bricht das Spiel ab.

08. November: Mit dem letzten Aufgebot geht es nach Höhenhaus. Durch die Sperren von Alex Werner und Damir Brkan rückt Daniel Schweigatz auf den Libero-Posten und spielt auf Sicherheit. Mann des Spiels ist Lumpi Reiners, der etliche unnormale Reflexe zeigt. Torschütze ist Ahmet Ayranci. Wieder trifft er per Kopf und erhält seinen neuen Spitznamen: Ahmet Riedle.

09. November: Die Spruchkammer entscheidet, das Spiel gegen Bergfried neu anzusetzen. Sascha Schmitz und Alex Werner bleiben weiterhin gesperrt. Damir Brkan wird freigesprochen.

15. November: Die Spielpaarungen ergeben eine gute Konstellation. Neubrück spielt gegen Türk Genc, Westhoven muss nach Merheim. Selber erwartet man Ostheim, das dem Nachbarn aus Neubrück helfen will. Das Spiel beginnt furios. Wieder trifft Ayranci zur Führung und wieder kommt die Vorarbeit von Veit Blaeser. Danach liefern die Germanen einen unerbitterlichen Kampf. Florian Kluck meldet seinen Gegenspieler komplett ab und spielt sich somit in die Mannschaft. Nach dem Spiel dann die frohe Kunde. Genc und Neubrück spielen Remis, Westhoven verliert. Man war endlich Spitzenreiter.

29.November: Als Tabellenführer ging es nach Langel. Manuel Wichmann sagte seinen Männer, dass ein Derby immer etwas Besonderes sei und Langel alles geben werde. Er sollte recht behalten. Früh musste Schweigatz mit Rot vom Platz. Nach der Pause ging Langel sogar in Führung. Doch man steckte nicht auf. Damir Brkan und Ahmet Ayranci in der Schlussminute sorgen für den Sieg. Ayranci erzielt das 4. Mal das gewinnbringende Tor.

3. Dezember: Das Nachholspiel in Bergfried Leverkusen. Diesmal wollte man von Beginn an da sein. Das Trainer-Trio entscheidet sich aus dem Bauch heraus, Ercan Sahin von Beginn an zu bringen. Eine gute Entscheidung. Sahin ist neben Ük und dem dreifachen Torschützen Sascha Schmitz der stärkste Mann auf dem Feld. Die Germanen gewinnen 5-0 und reisen samt Anhang per Bus zurück. Ein unvergessliches Ereignis.

6. Dezember: Zum letzten Vorrundenspiel kam Westhoven zum Derby. Die Truppe tut sich schwer, schafft es aber, einen 3-0-Sieg zu verbuchen. Der Gast dezimiert sich selber durch 3 Platzverweise.

13. Dezember: Rückrundenauftakt noch vor Weihnachten. Zu Gast war der Zweiplatzierte aus Türk Genc. 5 Punkte trennten die beiden Teams vor dem Spiel. Es war ein Duell auf Augenhöhe, das durch die individuelle Klasse eines Mannes entschieden wurde: Sascha Schmitz. Zwei Minuten vor Ende setzt er zu einem Solo-Lauf an, den nur er so machen kann, und knallt den Ball in den Winkel. Durch den sechsten 1-0-Sieg geht man mit 8 Punkten Vorsprung in die Winterpause.

16.Dezember: Branimir Brkan gibt dem Verein seine Zusage. Er und Michael Cwikowski werden die Mannschaft in der Rückrunde betreuen.

7. Januar: Trainingsauftakt  Branimir Brkan beginnt seinen Dienst an der Heerstraße. In seiner Antrittsrede macht er eines ganz klar: den Vorsprung von 8 Punkten darf man nicht verspielen. Das Ziel kann nur lauten: Platz 1.

28.Februar: Das erste Spiel nach der Winterpause. Der Sturm Xanthia weht über Deutschland und dennoch entscheidet der Unparteiische, das Spiel anzupfeifen. Eine Fehlentscheidung. Den Spielern auf beiden Seiten geling es kaum, einen Ball an den Mitspieler zu bringen. Die Windverhältnisse sind zu stark. Nach frühen Rückstand geling wenigstens noch der 1-1-Ausgleich.

7. März: Aufgrund der Personalnot und dem Mangel an Linksfüßern entscheiden sich Cwikowski und Brkan den Letztgenannten aufzustellen. Eine Maßnahme, die sich bezahlt macht. Brkan bereitet beim 7-0-Sieg 3 Treffer vor und erzielt ein Tor selbst.

21. März: Die Germanen siegen souverän mit 5-0 in Merheim. Brkan spielt heute nicht mit, da genügend Leute vorhanden sind.

28. März: Mit Buchforst kam ein Gegner an die Heerstraße, der die raue Gangart bevorzugt. Branimir Brkan wirkt diesmal wieder mit, überragt in zentraler Rolle, scheidet aber verletzt mit Mittelfußbruch aus. Sein persönliches Saisonende. Dank guter Moral und Kampfgeist gewinnt man mit 3-1.

05. April: Am Ostermontag ist man in Rath Heumar zu Gast. Nach gutem Beginn und schneller Führung, gibt man das Spiel grundlos aus der Hand. Letztlich gewinnt man 3-1.

11.April: Derby in Wahn - Grengel. Schnell gerät man in Rückstand, doch durch die aggressive Spielweise einzelner Leute ( Ük, Gürtler, D.Brkan) findet man zurück ins Spiel. Sascha Schmitz schnürt noch vor der Pause den Doppelpack und dreht das Spiel. Am Ende rettet Schlussmann Reiners den wichtigen Auswärtssieg.

18. April: Gegen Bergfried Leverkusen kommen auch Torsten Dasbach und André Wyborny zu ihrem ersten Rückrundeneinsatz. Die Beiden sind 2 von wenigen, die beim mühsamen 3-1 überzeugen.

20. April: Nur 2 Tage später tritt man in Gremberg zum Nachholspiel an. Die berüchtigte Atmosphäre an der Lenzwiese macht den Gästen zu schaffen. Beim Stand von 1-1 sieht Kevin Wyborny die Ampelkarte. Doch dann kommt eine „Jetzt-Erst-Recht“-Stimmung auf. Sascha Schmitz erzielt den 2-1-Siegtreffer. Man nimmt die 3 „dreckigen“ Punkte mit.

25. April:  Auch in Poll tut man sich gegen tiefstehende Gegner und bei sommerlichen Temperaturen sehr schwer. Der Siegtreffer durch Damir Brkan fällt erst in der 75. Minute. Dies war der 8. Sieg in Folge.

29. April: Wieder ein Spiel unter der Woche. Diesmal stand das Spitzenspiel gegen Neubrück vor der Tür. Die Trainer appellierten an die Ehre der Germanen. Im Hinspiel hatte man die einzige Saisonniederlage hinnehmen müssen. Außerdem gab es im Verlauf der Saison immer wieder unnötige Provokationen von Gegner-Seite. Auf dem Platz wollte man die passende Antwort geben und das tat man. Zur Halbzeit führte man 2-1, musste jedoch kurz vor Ende noch den Ausgleich hinnehmen, da man in Unterzahl war. Da der einzige Verfolger Türk Genc selbst nur Remis spielte, ging man mit 8 Punkten Vorsprung in die letzten 4 Spiele.

02.Mai: Das fünfte Spiel in den vergangenen 14 Tagen. Zu Gast war der TUS aus Höhenhaus, der seit dem Hinspiel nicht mehr verloren hatte. Kräftemäßig war man am Ende. Zwar stand es 30 Minuten vor dem Ende noch 1-1, jedoch drückte Höhenhaus enorm. Eine kurze Regenpause und ein überragender Abwehrchef Oliver Gürtler waren dann die Garanten für den Sieg, den Daniel Schweigatz mit seinem ersten Saisontreffer sicherstellte.

09. Mai: Man brauchte nur noch einen Sieg aus den drei verbliebenen Spielen. Dieser sollte schon in Ostheim eingefahren werden. Mit der starken Achse Reiners – Dasbach – Wichmann – Schmitz war man auch an der Servatiusstraße erfolgreich. Danach feierte man von Ostheim bis Zündorf. Vom Vereinsheim zum Ött. Und wieder zurück.

16. Mai: Der Aufstieg war zwar schon perfekt, jedoch wollte man seine Heimserie nicht reißen lassen. Vor allen Dingen ging es darum, Veit Blaeser würdig zu verabschieden. Und dies gelang. Schmitz sicherte gegen Langel den achten 1-0-Sieg. Danach wurde man noch auf dem Inselfest geehrt und das Feiern ging weiter. Blaeser selbst bedankte sich bei seinen Freunden und sagte, er hätte sich den Abschied nicht schöner vorstellen können.

30. Mai: Der letzte Auftritt einer tollen Spielzeit. Man zog sich bereits am Vereinsheim um, nahm dann die Straßenbahn nach Westhoven. Mit reichlich Bier und ungewöhnlicher Aufstellung (Schmitz als Libero / Gürtler als Spielmacher/ Reiners, Werner und D.Brkan als Sturm-Trio) brannte man ein wahres Feuerwerk ab. 7-2 lautete das Ergebnis, das im Ergebnis zu einer Gesamtpunktzahl von 81 Zählern führte.

 
     
 

Spielerportraits Saison 2009/2010

 
     
 

Christoph „Lumpi“ Reiners:  Was soll man zu ihm noch sagen? Dass er der beste Torwart ist, mit dem je jemand von uns zusammengespielt hat? Dass er zum vierten Mal der beste Torwart im Porzer Kreis wurde? Dass man ein Elfmeterschießen mit ihm im Tor nicht verlieren kann?  Warum unser allseits beliebte Lumpi immer noch in Zündorf spielt, liegt daran, dass er ein einfacher Kerl ist, der gerne mit seinen Freunden zusammen ist. Wäre er nicht während der Saison in den Kasten zurückgekehrt, wäre der Aufstieg nicht gelungen. Danke, Lumpi!

Oliver „Prof. Dr. K.Toffel“ Gürtler: Der ewige Olli. Es mag komisch klingen, aber es ist Tatsache, dass unser „richtiger Deutscher“ die größte Entwicklung in den vergangenen 2 Jahren gemacht hat.  Neben seinem enormen Einsatzwillen, zeichnen ihn mittlerweile auch ein gutes Passspiel und hervorragendes Timing beim Kopfball aus. Nach 290 Einsätze für die Germanen-Erstvertretung hat er noch ein großes Ziel vor Augen: einen Einsatz in der Kreisliga A.  Wir alle hoffen, dass wir dem Zündorfer Franco Baresi diesen Traum erfüllen kann. Wir verneigen uns, Kartoffel.

Alexander „Crazy“ Werner:  So verrückt Alex auch oft auf dem Feld auftritt, so weltmännisch und allwissend gibt er sich abseits des Fußballs. Von seinen Anlagen ist er der geborene Außenbahnspieler, meist gab es für ihn einen Spezialauftrag: den besten gegnerischen Torjäger auszuschalten. Dies war für Welti eine leichte Aufgabe, so dass er nebenbei noch die 4. Binomische Formel entwickelte. Crazy bleibt crazy! Ist das klar?

Jens „Der Zündorfer Patient“ Neumann: Gäbe es nicht diese Verletzungen und wäre da nicht die Vorbereitungsphase für  seine Prüfung gewesen, dann wäre er bei der Wahl zum konstantesten Germanen wohl ganz oben mit dabei gewesen. Jens ist der geborene Athlet, der wohl über die beste Sportausrüstung der Welt verfügt. Nebenbei geht er beim Feiern stets voran und erinnert seine Kollegen auch gern mal um 7.00 Uhr morgens mit einer SMS daran, dass man nun Meister ist. „Wir haben die Meisterschaft!“

Florian „Don Camillo“ Kluck:  Als Kaderschlusslicht ging er in die Saison. Spätestens mit seinem Auftritt gegen Ostheim war klar, dass Florian sich seinen Platz redlich verdient hatte. Wobei dies schon von vorneherein klar war, denn keiner kennt mehr Fußballspieler auf der Welt und keiner schafft es, mit spitzen Kommentaren die Situation treffend zu analysieren. („Also, eins kann man sagen: Dieser Aufstieg wurde wirklich gebührend gefeiert!“). Wir ziehen den Hut, Don Camillo.

André „Terminator“ Wyborny: Eins kann man über André vorneweg sagen: Er ist ein sehr netter Terminator. Nach dem Zerfall der zweiten Mannschaft und seinen wichtigen Kurzeinsätzen in der Hinrunde war es nur logisch, André in die 1.Mannschaft zu holen. Leider konnte er nicht die komplette Vorbereitung mitmachen und stand deshalb ein wenig hinten dran. Als er dann spielte, machte er dies gut. In der neuen Spielzeit greift er dann nochmal komplett neu an. I’ll be back!“

Torsten „Diva“ Dasbach: Bei ihm gilt wohl Ähnliches wie bei Jens Neumann. Wären da nicht kleinere Verletzungen gewesen, die ihn insbesondere in der Hinrunde oft außer Gefecht gesetzt hätten, wäre es eine herausragende Runde für ihn gewesen. So war oft außerhalb des Platzes gefragt. Als Wortführer und Sprücheklopfer. Um Gottes Willen!

Martin „Schuhputzer“ Lamsfuß: Das hauptberufliche Unterwäschemodel zeigte seine Diskussionsfreudigkeit jeden Sonntag, wenn es darum ging, ob denn nun seine Schuhe geputzt seien. Meist verlor er die Diskussion mit Kassenwart Oliver Gürtler. Auf dem Feld stabilisierte er sich mehr und mehr, so dass er bei den entscheidenen Spielen gegen Neubrück und Höhenhaus zu den stärksten Akteuren gehörte. Weiter so, Schwanzfuß!

Veit „Jack Wolfskin“ Blaeser: Auf 2 Dinge ist bei Veit immer Verlass: 1. Er hat immer einen Fußball im Kofferraum. 2. Er hat eine ziemliche Fackel als Freundin. Zudem schießt und bereitet er nur wichtige Tore vor.  Das und noch tausend andere Gründe sind ausschlaggebend dafür, dass wir unseren Hobby-Surfer und –Bergsteiger sehr vermissen werden. Niemals geht man so ganz!

Damir Brkan - der Boss: Unverzichtbar, der alles mitbringt was zu einem guten Fußballer gehört. Hat auf dem Platz die Ausstrahlung die einem Leader gut zu Gesicht steht. Kämpft vorbildlich, stopft Löcher und hat darüber hinaus auch noch ein feines Füßchen.

Marc „Ludo“ Mudrack: Oder auch „Pludo the Ludo“. So nennt sich unser sympathischer Chaot nämlich selbst. Spielte wieder eine sehr konstante Serie, bis er eine Verletzung erlitt,  die in jedem guten rumänischen Medizinbuch zu finden ist. Ob Marcy Mark noch mal an der heimischen Heerstraße auflaufen wird, ist mehr als fraglich, da ihn nun ganz andere Verpflichtungen rufen. Dass er die Mannschaft verstärken würde, steht außer Frage. Luuuudo, Luuudovic Magnin!

Manuel „Wixi“ Wichmann: Was wäre die Mannschaft bloß ohne unseren Spritzmann? Ob mit dem Mikro im Bus, dem Megaphon am Strand von Mallorca oder im Kreis vor dem Spiel: Manu gibt immer die Richtung vor. Steht er auf dem Platz, zerreißt er sich für Blau und Weiß. Sitzt er draußen, unterstützt er seine Mannschaft lautstark. Der Teamplayer schlechthin. Oh, Wixman, we love you! 

Sinan  „Der 13-jährige“ Ük: Das kÜKen der Mannschaft. Obwohl er seine erste Seniorensaison absolvierte, gehörte er zu den wichtigsten Akteuren in der Mannschaft. Selbst wenn er mal einen schlechten Tag erwischte, war er immer für ein Tor oder eine Vorlage gut. Zudem ist der süße Sinan eine kleine Kämpfersau, die auch gerne mal einen Gegner richtig weggrätscht. Wen nennt man auch Hans im Glück? Sinan, Sinan Ük!

Daniel „Kalle Klärbach“ Schweigatz: Von Haus aus ein sehr sauberer Fußballer, der es aber nach seiner Versetzung auf den Liberoposten verstand, das Spielgerät über die Zäune der Sportanlagen zu dreschen. War immer ein sehr vorbildlicher Spielführer und ein toller, der stets ein Ohr für seine Mitspieler hatte. Das Herzstück der Mannschaft. Wat hast Du mir da für Ansprachen um 7.00 Uhr morgens geschickt? Mann o Meter!

René „Toni“ Schmidt: Legte sein Phlegma ab und wurde zum Kämpfer. Holt sich neuerdings jeden Defensivkopfball und gibt auch einen guten Innenverteidiger ab. Aufgrund seiner technischen Fähigkeiten zieht es „Katsche“ zwar wieder ins zentrale Mittelfeld, doch vermutlich hat er sich hinten fest gespielt. Eins ist sicher: Rene´ wird ziemlich schnell eine Entscheidung treffen, denn an für sich ist das ja ne gute Sache.

Kevin „Melvin“ Wyborny: Und wir haben uns so gewünscht, dass Kevin Wyborny dieses eine Tor macht, doch es wurde nichts, leider. Moment! Falsches Lied. Kevin hat ein Tor gemacht und zwar das wichtige 7-2 im letzten Saisonspiel. Vorher klebte ihm das Pech an den Stiefeln. Wir hoffen nun, dass der Bann gebrochen ist und der kleine „T“ die Leistungen aus den letzten Spielen bestätigen kann. Dann wäre er ein unfassbar nützlicher Terminator.

Ercan „Erkan“ Sahin: Unser Import aus Hessen besticht immer wieder durch seine Ballkunst und seine Freundlichkeit. Müsste man für kassierte Tunnel einen Beitrag in die Mannschaftskasse bezahlen, Erci wäre unser bester Geldeintreiber. Bildet mit Olli Gürtler die Spitze der Alterspyramide und zugleich die Spitze der größten Kindsköpfe. Vielleicht greift Diego nächste Saison noch mal richtig an? Falls nicht, ist es gut wissen, dass er da ist.

Ahmet „Riedle“ Ayranci: Ursprünglich zog es ihn zu den Germanen, weil er mit seinen Freunden in der zweiten Mannschaft den Aufstieg in die B-Klasse schaffen wollte. Daran dass dies nun mit der 1.Mannschaft gelang, hat der immer topgestylte Armani einen erheblichen Anteil. Grade in der Hinrunde bewies er Vollstreckerqualitäten, die der Mannschaft letztes Jahr noch fehlten. Sein Kopfballspiel wird immer in Erinnerung bleiben, denn es gibt nur ein Ahmet Riedle, ein Ahmet Riiiiedle, es gibt nur ein Ahmet Riiiiiedle!

Sascha „Thierry“ Schmitz: Es gibt viele Attribute, die den Torjäger vom Dienst gut beschreiben. Sei es nun laut, schreiend oder kreischend, Sascha hat eben viele Facetten. Dass er die Kapitänsbinde als störend empfindet, weil sie ihn am grundlosen Herumschreien hindert, zeigt, wo seine Prioritäten liegen. Zu seinen Leistungen auf dem Platz gibt es nicht viel zu sagen. Rechts, Links, Kopf, Elfmeter, Freistoß oder Solo. Sascha nutzt jede ihm bietende Möglichkeit, ein Tor zu machen. Einzig an seinem Selbstbewusstsein muss unser Vollasi noch arbeiten.

Michael „Zwicke“ Cwikowski: Mister Germania. Ist von 7 Tagen in der Woche 8 auf dem Platz an der Heerstraße. Ob C-Jugend, 1.Mannschaft oder Alte Herren, Vincente del Bosque mischt überall mit. Übernahm die Mannschaft in einer schwierigen Phase und schaffte es, den Jungs wieder Freude am Spiel zu vermitteln. Zeigte auf den Aufstiegsfeiern sein Gesangstalent, das er hoffentlich noch weitere Male unter Beweis stellen wird.

Branimir „Quälix“ Brkan: Erarbeite einen Vorbereitungsplan, der stark an Ede Geyers Training erinnert. Wollte nur noch Trainer sein, spielte dann doch mit. Machte die Mannschaft von sich wieder abhängig und brach sich dann den Fuß. Wird nächstes Jahr wieder öfter auf dem Platz stehen, denn keiner knallt so schön Flanken mit den Vollspann in den Sechzehner wie unser Brani Beinhart. Spricht fließend griechisch.

Mirco „Micro“ Cwikowski: Nach Sinan der zweitjüngste im Kader. Fühle das Amt des (Mir)Co-Trainer mit Herz und Seele aus. Verlässt die Germania, nachdem er im letzten Spiel noch ein paar Minuten Seniorenluft schnappen durfte. Viel Glück, Micro. Hoffentlich kehrst Du eines Tages zurück, um für die Zündorfer Erste zu spielen. Wobei wir dann alle wohl nicht mehr da sind.....außer Olli natürlich.

 
     
 

 

 
     
 

 

 
     
 

Abschlusswort

 
 

von Damir Brkan

 
     
 

Ja, so war das. Eine turbulente Saison. Eine erfolgreiche Saison. Eine unvergessliche Saison. Doch nun muss alles auch ein Ende haben. Auch das Feiern.

Was kein Ende haben muss, sind Danksagungen an diejenige, die hier oft keine Erwähnung finden.

Danke, Winfried „Winni“ Mudrack. Du standest hinter der Mannschaft, als es darum ging, eine schwere Entscheidung zu treffen. Auch sonst hast Du Deine Aufgabe als sportlicher Leiter mit viel Herzblut ausgefüllt....um das mal ganz klar zu sagen.

Danke, Uwe und Angelika Kersten. Ihr habt unser Vereinsheim mit viel Leben ausgefüllt. Wir sind immer sehr gerne zu Gast bei Euch.

Danke, Tanja Cwikowski. Dank Dir hatten wir immer saubere Trikots und wurde auch sonst rundherum bestens verpflegt. Hast zwei gute Kerle zu Hause.

Danke an den neuen Vorstand um Regina Damm. Wir sind sehr angetan von Eurer Arbeit. Schön finden wir auch, dass Ihr geschlossen zu unseren Spielen kommt. Ein Dank sei auch hier an den alten Vorstand um Bernd Gehrke gerichtet. Wir hoffen, dass Du Dich gesundheitlich erholst, Bernd.

Einen riesen Dank noch mal an die 2.Mannschaft. Ihr habt uns nahezu in der gesamten Hinrunde  ausgeholfen. Wir hoffen, dass Ihr alle wieder zurückkommt. Ihr seid Germanen und gehört zu uns.

Natürlich bedankt sich die Mannschaft auch bei Wilfried „Willi“ Dornbusch. Willi, ich habe immer noch keine bessere Homepage im Amateurfußball entdeckt. Danke für all Deine Mühen und Arbeit, die Du in den Verein steckst.

Auch Frank Blum sollte nicht vergessen sein. Durch seine Vorbereitung mit unzähligen Testspielen erlangten wir die Fitness, die wir benötigten, um aufzusteigen. Danke, Frank.

Der letzte Dank sollte an den gerichtet sein, der es am meisten verdient. Daniel, auch wenn Du es nicht hören magst, aber dieser Aufstieg gehört insbesondere Dir. Branis Nachfolger zu werden, ist eine denkbar schwere Aufgabe, die Du mehr als erfüllt hast. Hättest Du nicht oft geschlichtet oder eingegriffen, die Mannschaft wäre nicht aufgestiegen. Vielen Dank für all die Zeit, die Du in die Truppe investiert hast. Solltest Du deswegen nach Deinem Studium keinen Job finden oder Dich deshalb Deine Freundin verlassen, ich garantiere Dir, dass es da 22 Männer gibt, bei denen Du Einen gut hast. Danke, Capitano.

ENDE!

 
     
 

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